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FDP Ludwigshafen hat Ihre Liste zur Stadtratswahl aufgestellt

Die FDP in Ludwigshafen hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 9. Juni bekannt gegeben. Dabei setzt die Partei auf Kontinuität, indem die bisherigen Stadtratsmitglieder Thomas Schell (60), Hans-Peter Eibes (65) und Friedrich Bauer (65) auf den ersten drei Plätzen stehen. „Das Team ist großartig, und wir möchten gerne in ähnlicher Weise weiterarbeiten“, betonte Kreisvorsitzender Eibes.

Auf den Plätzen 4 und 5 wurden Norbert Grimmer (68) und Jessica Bauer (27) gewählt, letztere ist die Tochter des amtierenden Stadtrats und kandidiert für das Amt des Ortsvorstehers in Nord. Das Quintett erhielt von den 24 anwesenden Mitgliedern in geheimer Wahl überwältigende Mehrheiten von 98 bis 100 Prozent.

Der FDP-Kreisverband zeigte auch bei der Auswahl der übrigen Kandidaten starke Geschlossenheit, ohne interne Konflikte oder Flügelkämpfe. „Wir haben 65 Kandidaten für die 60 Sitze im Stadtrat nominiert“, verkündete Eibes stolz. Die ersten 13 Plätze wurden einzeln gewählt, während die restlichen 47 Kandidaten aus praktischen Gründen in einer kombinierten Einzelwahl bestimmt wurden.

Die Kandidaten konzentrierten sich in ihren Bewerbungsreden hauptsächlich auf lokale Angelegenheiten in Ludwigshafen, wobei bundespolitische Themen weitgehend ausgespart wurden. Eine Ausnahme bildete der Verkehrssektor, in dem Schell die Technologie-Offenheit der Liberalen für den Verbrennungsmotor betonte, sofern dieser mit grünem Wasserstoff betrieben wird. Kritik äußerte er bezüglich der Entscheidung des Stadtrats, die marode Hochstraße Nord durch eine ebenerdige Stadtstraße (Helmut-Kohl-Allee) zu ersetzen, und bemängelte das Enthalten und das Fehlen eines konkreten Vorschlags seitens der Grünen.

In Bezug auf die Stadtfinanzen betonte Eibes, dass mehr Geld vom Land benötigt werde, notfalls auch durch rechtliche Schritte. Steuererhöhungen für Gewerbe und Bürger dürften seiner Meinung nach keine Option sein. Grimmer sprach die Notwendigkeit einer Reform der Stadtverwaltung an, die aus seiner Sicht zu teuer, zu langsam und ineffizient sei. Digitale Innovationen und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung seien dringend erforderlich.

Jessica Bauer widmete sich dem Müllproblem und plädierte für eine härtere Gangart gegenüber den Verursachern. Ihrer Ansicht nach müssten alle Bürger zur Sauberkeit der Stadt beitragen, und bereits Kinder sollten besser für dieses Thema sensibilisiert werden.

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