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FDP Ludwigshafen trauert um Alfred Glatzer

Kurz vor der Vollendung seines 96. Lebensjahres verstarb der Ludwigshafener Kommunalpolitiker Alfred Glatzer.

Alfred Glatzer trat im Juni 1961 in die FDP Ludwigshafen ein.
Er war von 1965 bis 1984 Mitglied des Stadtrates u.a. in den Ausschüssen Regionalvertretung der Planung in der Vorderpfalz, Bau- und Grundstücksausschuss, Planungsbeirat für die Innenstadt. In seiner Zeit als Stadtrat hat er den Umbau der Innenstadt mit vorangetrieben. Als Architekt lagen ihm die Stadtentwicklung und deren bauliche Gestaltung stets am Herzen. Viele zukunftsorientierte Projekte (wie z.B. die Hochstraße Nord und der Hauptbahnhof, der zur damaligen Zeit, als modernster Bahnhof Europas galt) wurden in seiner Stadtratszeit umgesetzt. Umso betrübter war er, wenn er den Zustand dieser einstigen Prestigeobjekte sah, und es erschloss sich ihm nicht, warum so viele Jahre nichts für die Instandhaltung ausgegeben wurde.

Alfred Glatzer hat sich bis ins hohe Alter für seine FDP eingebracht. So war es für ihn selbstverständlich, auch noch mit 86 Jahren das Mandat im Ortsbeirat der Südlichen Innenstadt anzutreten und dieses von September 2015 bis Mai 2019 auszuüben.

Alfred Glatzer war ein streitbarer freier Demokrat, der über viele Jahrzehnte mit sehr großem Engagement die liberale Werte und Ziele in der Kommunalpolitik für die Belange seiner Stadt eingebracht hat.

Wir verlieren mit Alfred Glatzer einen geachteten Gesprächspartner, der stets viele Impulse aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz gegeben hat.

Für seine Lebensleistung zollen wir unseren größten Respekt und unsere Anerkennung“, so der FDP Kreisvorsitzende Hans-Peter Eibes und der FDP Stadtratsvorsitzende Dr. Thomas Schell.

Die Freien Demokraten werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Unsere Anteilnahme gilt der Familie.

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FDP setzt auf Eric von Nagel für die Bundestagswahl

FDP setzt auf Eric von Nagel für die Bundestagswahl

Eric von Nagel wird bei der geplanten Wahlkreisveranstaltung am 27.11.2024 von den FDP-Kreisverbänden Frankenthal und Rhein-Pfalz-Kreis für eine Nominierung für den Wahlkreis 206 unterstützt.

Seit 2017 ist der gebürtige Ludwigshafener Mitglied der FDP und engagiert sich in der Partei aktuell als Rechnungsprüfer für den Kreisverband.
Er ist verheiratet, Vater von 3 Kindern und lebt in Ludwigshafen Süd.

Der 54-jährige ist beruflich breit aufgestellt. Er ist Diplom-Betriebswirt, sowie Heilpraktiker für Psychotherapie und selbständig als Interim Manager, Autor und Inhaber einer Psychologischen Privatpraxis.
In der verbleibenden Zeit stehen Ausflüge mit der Familie auf dem Programm, sowie Sport und Spaziergänge.

„In meinem beruflichen Umfeld sehe ich jeden Tag, wie die aktuellen Hemmnisse durch überbordende Bürokratie die Wirtschaft lähmen und wie notwendig eine Wende der Wirtschaftspolitik ist“ so von Nagel.

„Leistung muss sich wieder lohnen und mehr Netto vom Brutto sind für mich zentrale Botschaften meines Engagements“, so von Nagel.

Besonders wichtig ist ihm auch, dass junge Menschen wieder Lust auf Unternehmertum bekommen, darauf Verantwortung in diesem Land zu übernehmen, Startups zu gründen und Innovationen voranzutreiben. Denn ohne Unternehmer, so die Logik, gibt es schließlich auch keine Arbeitsplätze in der Zukunft.

Zu seinen weiteren zentralen Themen gehören die Infrastruktur, Verkehrspolitik, moderne Bildung als Schlüsselfaktor für den sozialen Aufstieg und eine rasche Umsetzung der digitalen Transformation.
„Ich möchte mich für unsere Region einsetzen, damit dieses Kraftzentrum wieder an wirtschaftlicher Dynamik gewinnt und für die nachfolgenden Generationen ein Ort ist, in dem man gut leben und arbeiten kann“ so von Nagel.

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FDP-Ludwigshafen - Spitzenkandidaten und Ortsvorsteherkandidaten

FDP Ludwigshafen hat Ihre Liste zur Stadtratswahl aufgestellt

Die FDP in Ludwigshafen hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 9. Juni bekannt gegeben. Dabei setzt die Partei auf Kontinuität, indem die bisherigen Stadtratsmitglieder Thomas Schell (60), Hans-Peter Eibes (65) und Friedrich Bauer (65) auf den ersten drei Plätzen stehen. „Das Team ist großartig, und wir möchten gerne in ähnlicher Weise weiterarbeiten“, betonte Kreisvorsitzender Eibes.

Auf den Plätzen 4 und 5 wurden Norbert Grimmer (68) und Jessica Bauer (27) gewählt, letztere ist die Tochter des amtierenden Stadtrats und kandidiert für das Amt des Ortsvorstehers in Nord. Das Quintett erhielt von den 24 anwesenden Mitgliedern in geheimer Wahl überwältigende Mehrheiten von 98 bis 100 Prozent.

Der FDP-Kreisverband zeigte auch bei der Auswahl der übrigen Kandidaten starke Geschlossenheit, ohne interne Konflikte oder Flügelkämpfe. „Wir haben 65 Kandidaten für die 60 Sitze im Stadtrat nominiert“, verkündete Eibes stolz. Die ersten 13 Plätze wurden einzeln gewählt, während die restlichen 47 Kandidaten aus praktischen Gründen in einer kombinierten Einzelwahl bestimmt wurden.

Die Kandidaten konzentrierten sich in ihren Bewerbungsreden hauptsächlich auf lokale Angelegenheiten in Ludwigshafen, wobei bundespolitische Themen weitgehend ausgespart wurden. Eine Ausnahme bildete der Verkehrssektor, in dem Schell die Technologie-Offenheit der Liberalen für den Verbrennungsmotor betonte, sofern dieser mit grünem Wasserstoff betrieben wird. Kritik äußerte er bezüglich der Entscheidung des Stadtrats, die marode Hochstraße Nord durch eine ebenerdige Stadtstraße (Helmut-Kohl-Allee) zu ersetzen, und bemängelte das Enthalten und das Fehlen eines konkreten Vorschlags seitens der Grünen.

In Bezug auf die Stadtfinanzen betonte Eibes, dass mehr Geld vom Land benötigt werde, notfalls auch durch rechtliche Schritte. Steuererhöhungen für Gewerbe und Bürger dürften seiner Meinung nach keine Option sein. Grimmer sprach die Notwendigkeit einer Reform der Stadtverwaltung an, die aus seiner Sicht zu teuer, zu langsam und ineffizient sei. Digitale Innovationen und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung seien dringend erforderlich.

Jessica Bauer widmete sich dem Müllproblem und plädierte für eine härtere Gangart gegenüber den Verursachern. Ihrer Ansicht nach müssten alle Bürger zur Sauberkeit der Stadt beitragen, und bereits Kinder sollten besser für dieses Thema sensibilisiert werden.

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