PRESSEMITTEILUNG Ludwigshafen, 26.7.2019
FDP - Die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt ist gefährdet.
Die 1050 Kinder auf der Warteliste für einen Platz in der Kita oder Krippe sind für die FDP einmal mehr ein Alarmsignal für die Stadt und eine Katastrophe für Eltern und Kinder. Nicht nur, dass Eltern der schwierige Spagat zwischen Erwerbstätigkeit und Erziehung so nicht gelingen kann sondern auch für die Kinder selbst, welchen ein wichtiger Baustein in der Bildungskette verloren geht.
„Die Stadt ist bereits jetzt und in Zukunft mit noch größeren Herausforderungen im Kinder- Jugend- und Bildungsbereich konfrontiert. Die Anzahl der Kinder die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind beträgt rund 25 Prozent, die Anzahl der Schülerinnen und Schülern welche die Schule ohne einen Abschluss verlassen liegt bei rund 15 Prozent. Das sind keine Alarmsignale mehr, das ist eine Katastrophe“, so Jörg Matzat, für die FDP Mitglied im Jugendhilfeausschuss.
Thomas Schell FDP Fraktionsvorsitzender im Stadtrat meint: „Vielerorts wird von Notstand gesprochen, in Ludwigshafen steuern wir auf einen Bildungsnotstand zu, welcher mit 1050 Kindern auf einer städtischen Warteliste beginnt. Die Stadt braucht zum einen eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung von Land und Bund, um diesen Notstand begegnen zu können und zum anderen müssen Konzepte zur Verringerung der Schulabbrecherquote auf den Weg gebracht werden.
Norbert Grimmer
-Pressesprecher-
FDP Ludwigshafen