PRESSEMITTEILUNG Ludwigshafen, 18.10.2019
FDP: Verkehrsnotstand ausrufen und zukunftsorientiert agieren
Ludwigshafen und die Metropolregion stehen vor einem Verkehrskollaps. Die zukünftige Nutzung der Hochstraße Süd ist ungewiss und die Hochstraße Nord soll abgerissen werden. Auf der Mannheimer Seite wird die Auffahrt zur Hochstraße Nord an mehreren Wochenenden gesperrt. Wir erleben den ersten Vorgeschmack auf das anstehende Verkehrschaos.
Ludwigshafen muss den Verkehrsnotstand ausrufen!
Die bisherigen Verkehrsstrategien sind nicht aufgegangen und wir benötigen eine sofortige, zukunftsgewandte, Korrektur. Die Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden, sind schon jetzt täglich spürbar. Allerdings verbessert sich die Situation nicht, in dem zeitintensiv weiter nach Schuldigen gesucht wird. Wir müssen jetzt gemeinsam, zukunftsorientiert, agieren.
Die FDP fordert deshalb erneut ein effizientes Baudezernat mit einer neuen Führung (-struktur) und einer ausreichend dimensionierter, schlagkräftigen, Mannschaft, welcher den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist.
Die FDP fordert einen schnellen Neubau der Hochstraße Süd anstatt eines jahrelangen, kostenintensiven Prüfprozess mit unklarem Ausgang. Nutzen wir die Zeit und die finanziellen Ressourcen, um an dieser Lösung zu arbeiten.
„Wir unterstützen die geplanten Erweiterungen des ÖPNV-Angebotes. Weiterhin fordern wir die schnelle Öffnung des Posttunnels als kurzfristige Entlastung des Bereiches um die Hochschule, sowie die unverzügliche Aufnahme einer 3. Rheinquerung bei Ludwigshafen in den Bundesverkehrswegeplan als langfristige Lösung, denn auch bei den vorhandenen Rheinbrücken werden in den nächsten Jahrzehnten Sanierungen anstehen. Auch dann muss auch der Verkehr über den Rhein fließen.“, so Hans-Peter Eibes (Stellvertretender Fraktionsvorsitzende der FDP Stadtratsfraktion).
Dr. Thomas Schell - Fraktionsvorsitzender
Norbert Grimmer - Pressesprecher